SVN- Jugendsegelabteilung Norderney

Unsere Berichte 2004:
Seesterngedächnis Regatta Spiekeroog

In diesem Jahr konnten wir uns mit einigen aktiven Jugendlichen zum zweiten Mal zur Spiekerooger Regatta begeben. Wie schon im vergangenen Jahr wurde unser Schwertzugvogel "Rosinante" von dem Begleitboot "End of Desaster" nach Langeoog geschleppt. Von dort ging es am Samstagmorgen direkt weiter nach Spiekeroog. Kurz nach dem Ende des Prickenwegs in Langeoog wurde der Schwertzugvogel jedoch vom Haken genommen, da zwei der Jugendlichen und ein Erwachsener das Boot regattatauglich trimmen wollte. Die restlichen Jugendlichen, die natürlich früher ankamen waren die ganze Zeit damit beschäftigt, das Begleitboot zu klarieren, zu Frühstücken und die Zeltutensilien zum Jollenstrand zu bringen. Als der Schwertzugvogel dann etwas später auf den Strand glitt, war alles so weit vorbereitet, dass die Zelte direkt aufgebaut werden konnten. Der restliche Tag verging recht schnell, da der Vater eines Jugendlichen einen alten Jollenkreuzer kaufen wollte der komplett überholt werden musste. Dieser wurde natürlich erst mal begutachtet. Am Abend erfolgte dann noch die Anmeldung von "Rosinante" zur Regatta am nächsten Tag. Danach fielen alle müde in ihre die Kojen. Am nächsten Vormittag wurde dann gefrühstückt und das Jugendboot Rosinate regattafertig gemacht. Trotz eines miserablen Startes befanden wir uns schon an der zweiten Wendemarke in Führung. Und auch der Rest der Regatta verlief recht gut, bis auf die Abdeckung mehrerer Boote, die uns den Sieg kostete. Am Ende reichte es dann aber doch zum zweiten Platz der gebührend gefeiert wurde. Leider mussten wir am kommenden Morgen zeitig wieder aufbrechen, um in einer Tide zurück nach Norderney zu kommen. Alles in allem war die Regatta ein voller Erfolg und ein abwechslungsreiches Wochenende.



    Kurzbericht vom A- Watt- Jugendtrainingswochenende auf Norderney am 05.06.04.

Wie bereits bei unserem Wintertreffen im Januar verabredet, fand termingerecht das Jugendtrainingswochenende auf Norderney statt, zu dem Segel- Jugendliche von Norddeich ( 6 ), Juist ( 4 ), Accumersiel ( 4 ), und Langeoog ( 1 ) nebst Betreuern anreisten, um gemeinsam mit der Norderneyer Segeljugend einige Übungen auf dem Wasser durchzuführen. Wieder einmal war es unser Seglerkamerad Sven, der sich im Vorfeld entsprechendes ersonnen hatte, so dass es am Samstag pünktlich um 10 Uhr bei allerbesten Wetterbedingungen zur Sache gehen konnte. Als erstes absolvierten wir mit drei Optimisten eine Übungseinheit „Angriff und Verteidigung“, an die sich nach einer kurzen Pause eine weitere entsprechende Übungseinheit anschloss, an der wir außerdem noch Floh- und Schwertzugvogeljollen beteiligten.
Um 12 Uhr ging es dann mit fast allen Booten hinaus ins „Riffgat“, wo ein kurzer Törn zur Untiefentonne „Hohes Riff“ und zurück gesegelt wurde. Um 13 Uhr stand pünktlich eine schmackhafte Gulaschsuppe bereit, die uns sehr gut schmeckte.
Als Letztes stand nun noch eine kleine Abschlusswettfahrt auf dem Programm, die ab 13:20 Uhr in der Verlängerung zwischen Hansendamm und grüner Tonne im Riffgat unter Beteiligung der Boote „Raak“, „Ulrich“ und „Rosinante“ zeitversetzt von uns gestartet wurde. Wendemarke war die rote Tonne „26“, die Strecke musste zweimal gesegelt werden. 56 Minuten benötigte dafür „Rosinante“, „Ulrich“ erreichte als letztes 3,5 Minuten später das Ziel. Danach hieß es von den allermeisten Teilnehmern Abschied zu nehmen, das ablaufende Wasser zwang zur Heimfahrt. Nach herzlicher Verabschiedung fand diese gelungene Veranstaltung ihr Ende.             

Karl Westdörp
Juni 2004
    


Reisebericht zur Jugendsegelfreizeit „Heeger Meer“ der Norderneyer Segeljugend von 18.- 24.07.04

Während der vergangenen Sommerferien unternahmen wir, die Jugendsegelabteilung vom Seglerverein Norderney, erstmalig eine einwöchige Jugendsegelfreizeit in die Niederlande. Ziel unserer Reisegruppe, die aus 2 Jugendbetreuern und 8 Jugendseglern im Alter von 12- 17 Jahren bestand, war das Binnenrevier der „Friesischen Meere“, einer durch Kanäle verbundenen Seenlandschaft südlich von Leeuwarden. Am Sonntag, den 18. Juli war es soweit. Der Großteil unserer Gruppe reiste per Fähre, Bahn und Bus über Leer, Groningen, Leeuwarden und Sneek zum Bestimmungsort; gleichzeitig erreichte auch unser Begleitboot, die 11m Segelyacht „End OF Desaster“ mit unseren restlichen vier Seglerkameraden den Zielhafen Heeg. Dieses Boot hatte sich bereits einige Tage zuvor, beladen mit unserem Proviant, den Zelten, Schwimmwesten und Reisetaschen auf den Weg gemacht. Sein Törn führte über Delfzyl, Leeuwarden und Harlingen. Nach dem Aufbau des Zeltlagers auf dem Gelände eines Bootsverleihers am Ortsrand von Heeg und einem ersten gemeinsamen Abendessen auf dem Begleitboot wurde es bald Zeit zum Schlafengehen, die lange Anreise und die schwüle Witterung hatten uns alle müde gemacht.

Am nächsten Morgen konnte für uns nach einem reichhaltigen Frühstück der erste Segeltörn beginnen. Nach der Übernahme von zwei angemieteten, geräumigen Segeljollen vom Typ „Polyvalk“, einer in den Niederlanden sehr verbreiteten Gaffel-Bootsklasse, segelten wir hinaus aufs Heeger Meer. Der erste Probeschlag bei mäßigen Winden bereitete uns allen viel Freude, daher ging es, nach einer kurzen Mittagsruhe und einigen sich daran anschließenden Manöverübungen mit den Außenbordmotoren im Hafen, am Nachmittag noch einmal hinaus aufs „Meer“. Da alles zur vollsten Zufriedenheit lief, stand unseren bevorstehenden Tagestörns nichts mehr im Wege. Während der nächsten vier Tage gingen wir nun stets nach dem Frühstück auf Tour. Dabei liefen wir unter anderem das historische Sloten und den kleinen Ort Koudum an; die weiteste Fahrt führte uns bis nach Lemmer am Ijsselmeer.

Glück hatten wir auch mit dem Wetter: Es war während unseres gesamten Aufenthalts fast durchweg freundlich; vereinzelte kurze Regenschauer konnten unsere gute Stimmung nicht trüben. Bei gelegentlichen Windflauten leisteten uns die Motoren gute Dienste. Da wir nicht alle Kanäle mit stehendem Mast befahren konnten, stand einige Male auch das „Mast klappen“ auf dem Programm. Nach unserer Rückkehr am späten Nachmittag eines jeden Tages sorgte die Kombüse unseres Begleitbootes mit abwechselungsreicher und herzhafter Kost dafür, das niemand von uns hungrig schlafen gehen musste.

Bei unseren Fahrten durch die wasserreiche Provinz Friesland bereiteten uns der Anblick der beschaulichen Dörfer und die vorbeiziehende, blühende Natur an den Ufern viel Freude. Viel zu schnell verging die Zeit. Nach sieben Tagen bereits war für uns die Zeit gekommen, die Zelte abzubrechen und die Heimreise anzutreten. Sie verlief, wie die Hinfahrt planmäßig.

Während der Hauptteil von uns nach rund achtstündiger Reise mit Bus, Bahn und Fähre die Heimatinsel erreichte, traf unsere „Desaster“, deren Route sie über die westfriesischen Inseln zurückführte, vier Tage später nach ruhiger Fahrt im Norderneyer Hafen ein.

Fazit: Die Reise war für alle ein schönes und gelungenes Erlebnis.

Karl Westdörp

Fachübungsleiter im Seglerverein Norderney e.V.                   

 


Jugendsegelwochenende Bensersiel

 Zum Ende der diesjährigen Segelsaison fand vor einigen Tagen beim Seglerverein Harlebucht (SVH) in Bensersiel das 5 Jugendseglertreffen des "Arbeitkreises Jugendsegeln im niedersächsischen Wattenmeer" (A-Watt) statt. Das Treffen bildet inzwischen den alljährlichen Saisonabschluss und wird reihum durch die beteiligten Vereine aus Juist, Norderney, Greetsiel, Norddeich, Langeoog, Accumersiel, Spiekeroog und Bensersiel durchgeführt. Insgesamt reisten 156 Teilnehmer auf dem See- und Landweg an und erlebten ein ausgezeichnet organisiertes Jugendseglertreffen bei sehr guten äußeren Bedingungen. Stand am Freitag noch das Aufbauen einer kleinen Zeltstadt direkt am Yachthafen, das Anmelden und Einwiegen für die Regatten und vor allem die persönlichen Gespräche rund um das Thema Segeln im Vordergrund, ging es am Samstag um Urkunden und Pokale in zwei Regatten. Zwischen Langeoog und dem Festland wurde eine Jollenregatta mit 14 Jugendbooten gestartet. Allerdings konnte nur ein Boot bei schwachen Winden und gegenlaufendem Flutstrom das Ziel erreichen. Danach wurde die Wettfahrt vom Schiedsgericht beendet. Ein vor Anker liegendes Versorgungsschiff, der Traditionssegler "Foletta" aus Langeoog, sorgte für ein kleines Highlight- in dem er ein Picknick im Wattenmeer sicherstellte. Alle Jollensegler konnten dort anlegen und Verpflegung und Getränke übernehmen. Währenddessen fand im strömungsfreien Hafenbereich eine Optiregatta mit 37 Teilnehmern in mehreren Durchläufen und drei Gewichtsklassen statt. Hierbei konnten die Jüngsten alle Wettfahrten beenden und in den jeweiligen Finals die Klassensieger/ innen ermitteln. Abgerundet wurde der Tag durch ein gemeinsames Grillen am Hafen und eine Siegerehrung im Vereinsheim. Jedes teilnehmende Kind wurde mit einer Urkunde und einem Erinnerungs- T-Shirt belohnt. Die ersten drei Plazierten bekamen zusätzlich noch entsprechende Pokale überreicht. Sonderpokale gab es jeweils für die jüngste Teilnehmerin und den jüngsten Teilnehmer (aus dem Jahrgang 1996). In einer Ansprache lobten die Organisatoren besonders die beteiligten 90 Kinder und Jugendlichen, die sich über alle Tage vorbildlich und völlig problemlos verhalten hätten. Es war ein absolut gelungenes 5. Jugendsegelwochenende, das vom Sonnenschein begünstigt wurde und einen hohen Unterhaltungswert für die jungen Segler und Seglerinnen der ostfriesischen Küste hatte. Wir waren beim Jugendsegelwochenende mit 19 Kindern und Jugendlichen dabei, uns begleiteten 25 Erwachsene und Betreuer auf 12 Booten.
Wir erreichten folgende Ergebnisse:


Opti- Gewichtsklasse A: 1 Platz: Jan Majora auf "Ratz Patz"
Opti- Gewichtsklasse B: 2.Platz: Lars Pauls auf "Sailor"
Opti- Gewichtsklasse C: l.Platz: Kristina Lengerhuis auf "Spööki"

Weiter waren von unserer Optigruppe dabei: Svea Kluin, Maria Majora, Marina Kollmann, Henning Janssen, Marius Kohler.
Und natürlich auch unsere Jollengruppe mit „Rosinante“ und „Shit Happens“. 

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Unsere Berichte 2005:

Seit 75 Jahren:

Jugendausbildung im Seglerverein Norderney e.V.

In diesem Jahr kann der Norderneyer Seglerverein auf ein besonderes Ereignis in seiner Vereinsgeschichte zurückblicken. Bereits im Jahre 1930, nur fünf Jahre nach der Gründung, entschloss man sich im Verein dazu, Kinder und Jugendliche an den Segelsport heranzuführen, welche daraufhin „von einem Jugendobmann eifrigst geschult“ wurden. Die SVN- Jugend ist somit die älteste bestehende Jugendsegelabteilung an der ostfriesischen Küste.

Während in den ersten Jahren nach der Gründung der Segelunterricht noch auf eigens dafür umgebauten Rettungsbooten stattfand, entstanden in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nach den Plänen des bekannten Yachtkonstrukteurs Kurt Beister in Eigenbau die ersten „Seeschwalben- Jollen“ für die Jugendausbildung. Noch bis in die Kriegsjahre hinein vermittelte man auf ihnen segelsportliches Wissen - wenn zum Schluss auch nur im Inselhafen- das Besegeln des Wattenmeeres wurde von der damaligen Militärregierung untersagt. Nach dem Kriege war auch beim Seglerverein der Neuanfang schwer, vieles war zerstört oder beschlagnahmt worden. Also musste man sich erst einmal darauf beschränken, die Ausbildung des Nachwuchses überwiegend auf den wenigen Privatbooten der Vereinsmitglieder durchzuführen. In den 60er und 70er Jahren konnte dann mit dem Erwerb von insgesamt 5 Kunststoff- „Conger“ - Jollen, gebaut damals noch von der Hamburger Werft „Blohm und Voss“, ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung der Jugendarbeit gelegt werden. Außerdem wurde die damals neuentwickelte „470er Jolle“ als Jugend- Regattajolle beim SVN eingeführt. Auf nationaler Ebene war der Seglerverein Norderney in dieser Zeit Gastgeber u.a. bei Deutschen Meisterschaften der Piraten-, 470er-, und 505er- Klasse. Ganz vom Werkstoff „Holz“ wollte man sich aber nie trennen. So entstanden nach und nach in Eigenleistung mehrere „Optimisten“- Jollen aus Sperrholz für die Jüngsten. Rund 30 Jahre später, Mitte der 90er Jahre fasste man im SVN den Entschluss, fast die gesamte, mittlerweile veraltete und über Gebühr reparaturbedürftige Jugendboot- Flotte Schritt für Schritt gegen neue und moderne Boote auszutauschen. Zu diesem Zweck wurde in den Jahren 1996 und 2000 je eine „Schwertzugvogel“ - Jolle beschafft. Die Jugendlichen des Vereins selber konnten im Rahmen eines Bootsbau- Programms unter sachkundiger Führung und dank vielfacher finanzieller Unterstützung in den Jahren von 1997- 2002 je 2 „Optimisten“ - und „Floh“- Jollen aus Bootsbausperrholz für sich bauen. 5 Kunststoff- „Optis“ kamen bis 2004 durch Geld- oder als Sachspende hinzu. Heute besteht die Flotte aus 11 Ein- und Zweimann- Booten.

Für das praktische Wassertraining und als Sicherungsfahrzeug steht seit dem Jahre 2002 den Jugendtrainern ein gut motorisiertes Hartrumpf- Schlauchboot zur Verfügung. Die seglerische Theorieausbildung findet allwöchentlich während der Wintermonate im Wassersportzentrum auf dem Hansendamm statt. Zur Zeit besteht die aktive Jugendsegelabteilung aus rund 23 Jollen- und „Opti“- Segler/ innen im Alter von 8- 18 Jahren. 2 Jugendwarte, 1 Fachübungsleiter und 4 Jugendleiter teilen sich die Aufgabe der Betreuung und der Organisation der Jugendarbeit im Hafenbecken und am Surfstrand in den Bereichen Grundlagensegeln, Leistungssegeln, Instandhaltung, Förderung, Verbandsarbeit und Lehrwesen, sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sehr großer Wert wurde stets auch auf die gute Zusammenarbeit mit den Jugendsegelabteilungen der Nachbarvereine an der Küste und auf den Inseln gelegt, um mit ihnen segelsportlich in Training und Wettkampf aktiv zu sein. Darüber hinaus präsentiert sich der regionale Nachwuchs seit einigen Jahren gemeinsam auf einer Internet- Homepage. Anlässlich des nunmehr 75jährigen Jubiläums wird die SVN- Jugend ihre Wassersportfreunde auch in diesem Jahr Anfang September zu einem gemeinsamen Jugendsegel-Wochenende einladen. Erwartet werden hierzu ca. 150 jugendliche und erwachsene Teilnehmer.

Kontakt:       www.svn-jugendgruppe.de  

 


75- Jahre Jugendausbildung im Seglerverein Norderney e.V.

Am Surfstrand soll ein schwimmender Segel- und Badesteg entstehen

Die Jugendabteilung im Seglerverein Norderney e.V., die in diesem Jahr seit einem dreiviertel Jahrhundert besteht, hat sich für die nähere Zukunft ein besonderes Ziel gesetzt: In der sogenannten „Hafenbucht“, zwischen dem Hansendamm und dem U- Deich soll ein 20 qm großen Schwimmsteg installiert werden. Dieser soll zum einen als Anleger für den praktischen Segelunterricht der Kinder von 8- 13 Jahren, zum anderen aber auch als Badeplattform genutzt werden können, wenn dort kein Segelunterricht stattfindet. Nachdem im vergangenen Jahr die Jugendwarte des SVN probeweise das Anfängersegeln mit rund 15 Mädchen und Jungen am Surfstrand begannen, stellte sich sehr schnell heraus, das sich dieses Revier dafür zwar hervorragend eignet, ein schwimmender Bootsanleger aber den Ablauf der praktischen Ausbildungsarbeit für Betreuer und Schüler wesentlich erleichtern würde.

Der Surfstrand ist aber nicht nur bei Segelkindern und Surfern beliebt. Zunehmend finden sich auch Kinder aus dem näheren Umfeld dort ein, um bei gutem Wetter im flachen und nahezu strömungsfreien Wasser zu  spielen und zu planschen. Daher entstand schon im vergangenen Jahr die Idee, einen geeigneten, kindgerechten Schwimmsteg zu beschaffen, der alle Anforderungen erfüllt. Die optimale Lösung stellt nach Ansicht der SVN- Betreuer ein patentiertes, variables Schwimmkörper- System dar, das aus einzelnen, würfelförmigen Bausteinen besteht. Diese lassen sich zu jeder nur erdenklichen, geometrischen Form  miteinander verbinden. Rund 3000,- € benötigt die SVN- Jugend, um dieses Vorhaben Wirklichkeit werden zu lassen. Schon jetzt konnten  erfolgreich einige Geldspenden aus der Norderneyer Geschäftswelt eingeworben werden. Der Anfang ist gemacht.

 Karl Westdörp, Mai 2005

 


Kurzbericht vom A-Watt- Jugendtrainingswochenende in Bensersiel am 21.05.05

Die neue Segelsaison in unserem Revier hat begonnen! Wie verabredet fand am 21.05.05 unser gemeinsames Jugendtrainingswochenende in Bensersiel statt. Jungsegler und Betreuer aus Greetsiel, Accumersiel, Spiekeroog und Norderney erlebten gemeinsam mit ihren Kameraden von Bensersiel eine schönes Wochenende mit viel Gemeinsamkeit. Insgesamt konnte unser C- Trainer Sven "Katsch" am Samstagmorgen im SVH- Bootshaus 23 Jollen- und Optisegler zur Vorbesprechung des Trainingstages begrüßen, den er wieder einmal mit viel Liebe vorbereitet hatte. Einige Teilnehmer hatten schon am Vortage Kurs auf Bensersiel genommen, die anderen kamen mitsamt ihrer Boote in der Frühe des neuen Tages. Nach dem Meeting ging es dann aufs Wasser. Während unsere Jüngsten im geschützten Hafen ihre Manöver zum Thema "Kreuzen" absolvierten, taten 4 Jollen und 2 Jollenkreuzer selbiges bei westlichen Winden der Stärke 3-4 und Sonne im "Neuharlingersieler Wattfahrwasser" östlich der Hafeneinfahrt. Hier lag der Jollenkreuzer "Buttje" schon als Startschiff bereit und bildete mit einer Boje eine Startlinie, die je zwei Boote wie bei einem richtigen Matchrace zeitgenau und geschickt beim "Schuß" zu überqueren hatten, um dann, nach dem Runden einer roten Fahrwasser- Luvtonne, möglichst schnell die Ziellinie zu erreichen. Nachdem einige dieser Übungen abgeschlossen waren, ging es zur kurzen Mittagspause zum Startschiff, an das sich alle Boote wie Perlen an einer Kette anhängten. Zur Erfrischung wurden Getränke und Powerriegel durchgereicht. Dann kenterte der Strom und es wurde Zeit für den zweiten Teil, der nach etwa 1 Stunde und einer gemeinsamen Abschlusswettfahrt mit allen Booten beendet wurde. Nach der Rückkehr in den Hafen war der Nachmittag frei bis zum frühen Abend. Ein gemeinsames Grillen beim Bootshaus, das Arno und Anja vorbereitet hatten, beendete unseren Trainingstag. Einige Jugendliche und Betreuer saßen noch sehr lange am Abend zum Gespräch beisammen. Unsere A- Watt lebt!!!              

Autor: Buttje

 


75 Jahre Jugendsegeln auf Norderney

Beim 6. A-Watt- Jugendsegelwochenende schlug nicht nur die See hohe Wellen

Seit 75 Jahren Jugendsegeln auf Norderney- unter diesem Motto stand das 6. A- Watt- Jugendsegelwochenende beim Seglerverein Norderney am vergangenen Wochenende.

117 segelbegeisterte Kinder, Jugendliche, Betreuer und Eltern, die per Yacht oder Jolle aus den ostfriesischen Insel- und Küstenhäfen angereist waren, konnten hierzu am Freitagabend von den rührigen SVN- Helfern zur Eröffnung in der Bootshalle B mit einem gemeinsamen Abendessen begrüßt werden. Danach ging es an die Planung des folgenden Tages.

Am Sonnabendmorgen waren die äußeren Bedingungen so optimal, das gleich nach dem Frühstück die Vorbereitungen für die am Nachmittag vorgesehenen Segelwettfahrten, d.h. Klasseneinteilung, Steuermannsbesprechung und Material- Check zügig anlaufen konnten. Bevor es aber endgültig aufs Wasser ging, gab es erst einmal ein Mittagessen zur Stärkung. Bei noch auflaufender Tide, kabbeligem Wasser und Wind aus NO mit der Stärke 5 erfolgten hiernach die Starts für die älteren Jugendsegler/ innen auf ihren Jollen, die eingeteilt in 2 Bootsklassen je 2 Wettfahrten auf einer durch Wendebojen markierten Regattastrecke südlich des Hafens zu absolvieren hatten. Nahezu zeitgleich wurden die ganz jungen Teilnehmer/ innen, in vier Klassen eingeteilt, in den 11 zur Verfügung stehenden Optimistenjollen zu mehreren Ausscheidungsläufen im geschützten Surferbecken auf die eine ebenfalls markierte Bahn geschickt. Allerorts entwickelten sich nun packende, aber sportlich faire Wettkampfszenen, die lebhaft von den betreuenden Eltern und Vereinskameraden kommentiert wurden. Von den 12 gemeldeten Jollen konnte nur die Hälfte gewertet werden, einige gaben nach Kenterung oder Materialbruch auf. Die DLRG und das SVN- Sicherungsboot leisteten die notwendige Hilfe. Am frühen Abend konnten alle Wettfahrten für beendet erklärt werden; und während die Regattaleitung noch mit der Auswertung beschäftigt war, wurde an Land am Grill das Geschehene schon fleißig diskutiert. Besonders die Jüngsten fieberten schon der bevorstehenden Siegerehrung entgegen. Um 21.15 Uhr war es dann soweit: Unter teils brandendem Applaus konnten die Sieger und Platzierten Pokale und Urkunden in Empfang nehmen, Erinnerungs- T- Shirts gab es für alle jugendlichen Teilnehmer. Im weiteren Verlauf der sich nun entwickelnden Regattafete wurde bis in den späten Abend hinein bei Musik geklönt und gefeiert. Nebenbei wurde eine große Auswahl der während der Veranstaltung entstandenen Fotos auf Großleinwand gezeigt. 

Am Sonntagmorgen hatten die auswärtigen Nachwuchssegler nach dem Frühstück noch Zeit, die Insel zu erkunden, bevor es am frühen Nachmittag dann hieß, Abschied zu nehmen- die Flut stand schon hoch, und die Zelte mussten auch noch abgebaut werden. Mit dem Verlauf der Veranstaltung hochzufrieden warfen die Segelgäste nun die Leinen los Richtung ihrer Heimathäfen. Das nächste Jugendsegelwochenende des „Arbeitskreises Jugendsegeln im niedersächsischen Wattenmeer“ (A- Watt ) wird 2006 in Greetsiel stattfinden.                                      

Siehe: "A- Watt- Jugendsegeln"

 
Karl Westdörp
September 2005  


 

Bestandene Jugendleiterprüfung 

Vor einigen Tagen wurde von der Sportjugend Aurich ein 5-tägiger Intensivlehrgang zum „Jugendleiter“ an der Volkshochschule in Norden durchgeführt. Unter den 15 Teilnehmern und 4 Ausbildern, die hierzu aus dem gesamten Landkreis anreisten, nahmen auch die Norderneyer Jugendlichen Sebastian Jüttemeier, Henning Jacobs und Daniel Visser erfolgreich daran teil. Alle drei sind in der Jugendabteilung des Seglervereins aktiv.    

Karl Westdörp
Oktober 2005

 


Norderneyer Segeljugend beim "Niedersächsischen Jugendseglertag" in Bremen

Mangelnder Nachwuchs: Kooperation Schule- Sport kann die Lösung sein

Am diesjährigen "Niedersächsischen Jugendseglertag", dem alljährlichen Treffen der im Seglerverband Niedersachsen organisierten Segler- Jugend, beteiligten sich auch in diesem Jahr wiederum drei junge Nachwuchssegler von unserer Insel, die sich dazu auf den Weg nach Bremen- Thedinghausen machten. Dort angekommen erwartete sie ein umfangreiches Programm, das aus Gastvorträgen, Sportlerehrungen und den aufeinanderfolgenden Berichterstattungen aus den vier niedersächsischen Segelregionen Weser- Ems, Braunschweig, Lüneburg, und Hannover bestand. Der Stv. Landes- Jugendobmann konnte eine erfreuliche Bilanz der in diesem Jahr durchgeführten jugendsegelsportlichen Aktivitäten in den Bereichen Training und Regatta- Sport vorlegen, wobei er die Leistungsdichte als noch nicht optimal darstellte. Das Finden von Segel- Talenten in den Vereinen durch Sichtungen sowie das anschließende leistungsorientierte Fördern durch Lizenz- Trainer soll daher auch in Zukunft ein wichtiger Teil der Arbeit der Landes- Seglerjugend sein. Aus den vorgetragenen Berichten ging u.a. hervor, das nach wie vor viele Vereine an der Überalterung ihrer Mitglieder leiden, da in vielen Revieren seglerischer Nachwuchs in den Clubs entweder kaum vorhanden ist oder komplett fehlt. Einige Vereine haben ihre Jugendarbeit daher bereits einstellen müssen.

Lösungsansatz:

Um Jungen und Mädchen schon im Kindesalter für den Segelsport zu begeistern, werden seit einigen Jahren Kooperationen zwischen örtlichen Schulen und Seglervereinen eingegangen, bei der Lehrer und Segel- Übungsleiter gemeinsam Segelkurse abhalten. Eine ganze Anzahl solcher Vereinbarungen sind bereits geschlossen worden und werden in den segelsportlichen Fachzeitschriften positiv dargestellt. Manches junge Mitglied konnte dadurch neu gewonnen werden. Einen Zulauf von segelsportlich Interessierten in die Vereine in nächster Zeit erhoffen sich die Verbände auch durch die erstmalige deutsche Beteiligung am traditionsreichen "Americas Cup". Ob dieses gelingt, wird aber nach einhelliger Meinung von Experten zum einen vom Erfolg dieser Initiative und nicht zuletzt davon abhängen, wie umfangreich und hochwertig die Berichterstattung über diese spitzensportliche Segelveranstaltung in den Medien sein wird.

SVN- Jugendsegelabteilung 2005


                                                                                                  Unsere Berichte 2006:


53. Wattenregatta Juist 2006

Nur 2 Jugendboote segelten mit

Bei der 53. "Regatta auf dem Juister Watt" am 1. Juli 2006 waren als einzige Jugendboote der Schwertzugvogel "Rosinante" und der 25er Jollenkreuzer "Shit Happens" vom Seglerverein Norderney beteiligt. Die zweiköpfige 15jährige Crew der "Rosinante" konnte den rund 12sm langen Kurs trotz des kräftigen NO- Windes der Stärke 5-6 meistern und sich den 2. Platz sichern. "Shit Happens" beendete die Wettfahrt mit einem 3. Platz.

Siehe: "Fotoalben"


                            7.„A- Watt- Jugendsegelwochenende“ in Greetsiel war ein voller Erfolg

Alle geplanten Segelwettfahrten konnten durchgeführt werden.

Optimale Wind- und Wetterbedingung und sowie eine perfekte Organisation ließen das 7. Jugendsegelwochenende des Arbeitskreises „Jugendsegeln im niedersächsischen Wattenmeer- A- Watt“ am vergangenen Wochenende am Hafen von Greetsiel zu einem vollen Erfolg für den ostfriesischen Jugendsegelsport werden. 38 Optimistensegler und 40 Jollensegler gaben sich von Freitag bis Sonntag beim gastgebenden Yachtclub Greetsiel (YCG) ein sportliches Stelldichein und sorgten am Sonnabend durch zum Teil rasante Wettfahrten für ein spannungsgeladenes Treiben im Hafenbecken. Während in den  fünf Jollenklassen insgesamt 18 Boote drei aufeinanderfolgende Rennen zu bestreiten hatten, segelten die Optimisten- Kinder, eingeteilt in zwei Gewichtsklassen, unter lebhafter Anteilnahme der rund 70 mitangereisten Eltern und Betreuer in mehreren Wettfahrten ihre Klassensieger aus. Die Mitglieder des YCG konnten dank umfangreicher Unterstützung durch Spender und Gönner für das gesamte Wochenende Vollverpflegung für die Teilnehmer stellen und sorgten gemeinsam mit den Jugendwarten der sieben teilnehmenden Insel- und Küstenvereine für einen reibungslosen Programmablauf. Am Samstagabend fand im Festzelt die Siegerehrung statt; neben Pokalen und Urkunden erhielten alle jungen Seglerinnen und Segler ein Erinnerungs- Shirt.      
      

 

Siehe: "Fotoalben"

 

Buttje 24.07.06