SVN- Jugendsegelabteilung Norderney

                                                                                                               Unsere Berichte 2007:

Zukünftiger Bauwagen für den Surfstrand jetzt am Hafen

Kurz vor Weihnachten war es endlich so weit. Da wurde er von der Firma Onnen für uns umsonst zum Hafen gefahren: Unser zukünftiger Material- Bauwagen, der im Sommer am Surfstrand stehen soll, damit wir unsere Optisegel, Ruder, Schwerter, Schwimmwesten und alles andere, was dort gebraucht wird, in ihm bergen können.
Nachdem er rund 10 Jahre in unseren Inseldünen stand, wo er für die jährliche Reinigung von Trinkwasserbrunnen gebraucht wurde, konnten wir ihn jetzt kostenlos bekommen. 



Buttje 30.12.07



Weihnachtsfeuer am Surfstrand war gut besucht

Am Freitag, den 14.12.07 wurde zum wiederholten Male unser Weihnachtsfeuer entzündet, an dem sich nach und nach rund zwei Dutzend unserer Opti- und Floh- Kinder einfanden. Das Feuer wurde bei Einbruch der Dunkelheit entzündet, für heißen Kakao war gesorgt und auf der Glut wurden Würstchen gegrillt. Dank unserer Jugendbetreuer Jochen und Conny war es auch dieses Mal wieder ein schönes Erlebnis für unsere Jungsegler in der Vorweihnachtszeit.

Karl Westdörp
14.12.07


 Unser Wochenendtörn auf einem Schulungboot des Kieler-Yacht-Clubs verlief erfolgreich

Vom 28.09.- 30.09.07 hatten wir, vier Jugendsegler und zwei Erwachsene, allesamt vom Seglerverein Norderney die Gelegenheit, auf einem Schulungsboot des Kieler-Yacht-Clubs ( einer X442 ) einen Segeltörn auf der Ostsee zu unternehmen. Diesem Vorhaben vorangegangen war schon Anfang diesen Jahres ein Gespräch bei uns im Verein, wo ein ehemaliger Jungsegler unseres SVN (Jan Oswald), den es schon vor längerer Zeit berufsbedingt nach Kiel verschlagen hatte und wo er mittlerweile als Mitglied des KYC diese "X" betreut, uns den Vorschlag machte, wir sollten doch ruhig einmal zum Segeln an die Förde kommen. 

Am Freitagmorgen ging es nun auf Tour- allerdings mit Verzögerungen und Hindernissen- denn durch den ausgerechnet an diesem Tag stürmischen NO- Wind fielen die ersten beiden Fährüberfahrten zum Festland aus- und dann verzögerte sich unsere Ankunft in Kiel auch noch durch einen Stau vor dem Elbtunnel.

Als wir endlich am späten Nachmittag endlich den Kieler Yachthafen erreichten, erwartete uns die nächste Überraschung. Der auch hier noch stürmische Wind hatte den Wasserstand in der Förde auf rund 1,30 Meter über Normalstand aufgestaut, so das die Stege des KYC zum Teil unter Wasser standen und die Wellen Gicht über die Hafen-Schutzmauer schleuderten. Doch nachdem uns unser Seglerkamerad Jan und seine Freundin Anna willkommen geheißen hatten, ging es an Bord des Schulungsbootes, der X442 mit dem Namen "Arndt". 

An Bord richteten wir es uns gemütlich ein, die 13,50 Meter lange Fahrtenyacht war sehr geräumig und auch sehr konfortabel eingericht; 4 Rohrkojen im Vorschiff, 2 Doppelkojen im Achterschiff sowie 1 Bedarfs- Doppelkoje im Salon boten uns und unserem Gepäck reichlich Platz.

Aufgrund des starken bis stürmischen Windes, der auch bis in die Nachtstunden hinein unvermindert anhielt, verzichteten wir darauf, noch an diesem Tag den Segeltörn zu beginnen. Also wurde gekocht- Nudeln mit Tomatensauce- und danach wurde bis nach Mitternacht unter Deck geklönt.

Am nächsten Morgen hatte der Wind merklich nachgelassen, Zeit endlich das zu tun, wofür wir eigentlich den langen Weg auf uns genommen hatten- nämlich Segeln. Als nach dem gemeinsamen Frühstück auch Betreuerin "Gerda"- unser 9tes Crewmitglied pünktlich zur Stelle war, hieß es um 11 Uhr "Leinen los". Mit Motorkraft ging es aus dem Hafen heraus, aber gleich danach setzten wir die Segel. Unter Gross und Genua 1 kreuzten wir nun aus der Förde heraus, der schwache NO- Wind ließ aber am Anfang die Loge nur auf 3-4 kn hochkommen.

Diese änderte sich aber schon bald, denn als wir die geschütze Bucht verlassen  und Laboe querab liegen hatten, frischte er mächtig auf 5 in Böen 6 auf, so das die "Arndt" mit guter Lage und mit 8- 8,5 kn durchs Wasser rauschte.

Als nach Passieren des Leuchtturms "Kieler Bucht" die Böen noch häufiger wurden, kam das Kommando zum Vorsegelwechsel, und gemeinsam wechselten wir auf Genua 3 um. Schnell genug waren wir jetzt immer noch, und mit Rauschefahrt und weiterhin "Hoch am Wind" ging es weiter in die Kieler Bucht hinaus in Richtung der dänischen Inseln. Nachdem wir etwa zwei Stunden lang diesen Kurs gehalten hatten, gingen wir auf Gegenkurs, und mit dem Kommando "Spinnaker klarmachen zum Setzen" hatten wir alle gemeinsam eine nicht ganz leichte Aufgabe vor uns. Jan jedoch verstand es auch in diesem Fall wieder, uns alle auf die Aufgabe vorzubereiten, indem der uns auf die entsprechenden Stationen stellte und uns erklärte, wie das Manöver ablaufen soll. So kam es, das wir ohne Probleme den 160 qm grossen "Spi" setzten und sofort zum Stehen bekamen. Mit schräg achterlichem Wind ging es jetzt rund eine Stunde lang zurück Richtung Kieler Förde; unsere "Arndt" erreichte dabei 9,4kn.

Nachdem wir es dann, kurz vor der Förde geschafft hatten, den "Spi" wieder "trocken zu bergen", segelten wir, zuerst wiederum mit der Genua 3 weiter in Richtung Kiel. In der Förde angekommen, flaute der Wind dann aber merklich ab, so das wir noch einmal auf Genua 1 wechselten. Nur kurze Zeit später erreichten wir dann am frühen Abend unser Tagesziel, die Marina "Baltic Bay" in Laboe. Nach einem leckeren Abendessen saßen wir dann alle noch lange bis tief in die Nacht zusammen und klönten; zuerst im Cockpit und dann, nach Sonnenuntergang, im grossen Salon.

Am Sonntagmorgen hieß es dann, Kurs Richtung Heimathafen zu nehmen, und nach einem guten Frühstück (dem Hafenmeister kauften wir seine letzten 25 Brötchen ab), legten wir ab. Da der SW- Wind genau gegenanstand und wir bis 18.15 Uhr wieder in Norddeich sein mussten, um die letzte Fähre nicht zu verpassen, verzichteten wir auf das Kreuzen und fuhren die letzte Stunde unseres Törns mit Maschinenkraft. Nachdem wir im KYC- Hafen festgemacht hatten, kam das Gepäck von Bord und wir machten danach noch alle gemeinsam innen und aussen "Reinschiff". Unsere Zeit reichte dann aber doch noch aus, um noch einen Blick in die "Heiligen Hallen" des traditionsreichen Kieler-Yacht- Clubs zu werfen, die uns sehr beeindruckten. Danach war es Zeit, Abschied von unseren Kieler Segelfreunden zu nehmen und wir traten die Heimfahrt an. Nach einer ungestörten Autofahrt (mit einer kleinen Kaffeepause) erreichten wir Norddeich Mole nach 5 Std.- rechtzeitig zur Fähre.

Fazit: Einmal auf einer so grossen Yacht segeln zu können, war für uns alle etwas ganz Neues. Wir haben es genossen und wollen es auf jeden Fall nach Möglichkeit noch einmal tun. Beeindruckend für uns war es ebenfalls, zu erfahren, wie ein Verein, der die Kinder- und Jugendausbildung als seine vornehmste Aufgabe ansieht, diese fördert, indem er mit großem finanziellen Aufwand Boote und Yachten für sie zur Verfügung stellt.                    

Wir waren dabei: Wilko Melles, Sebastian Jüttemeier, Nils Holtkamp, Simon Extra, Karl und Andrea Westdörp.

Daten der X442 "Arndt": Länge 13,50m; Tiefgang 2,50m; Großsegel 52qm; Spinnaker 160qm; Masthöhe 20m; Gewicht 13to.

Buttje 05.10.07

 


Das Ende unseres Materialcontainers

Im Jahre 1993 wurde uns von unserem Seglerverein ein Materialcontainer zur Verfügung gestellt, nachdem er als Büro für unseren Hafenwart nicht mehr benötigt wurde. Wir bauten Regale ein und lagerten fortan alles darin ein, was wir für unsere Jugendboote und für unser Segeln benötigen- also Farben und Lacke, Segel und Tauwerk, Schwimmwesten, Übungsmaterial und vieles mehr...
Als unser Seglerverein im Jahre 1997 den ersten „Tag des Wassersports“ durchführte,stellten wir den Container für die Kinder unserer Malschule zum Bemalen zur Verfügung. Dazu entrosteten grundierten wir ihn noch einmal.

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Aber der Zahl der Zeit nagte weiter, der Rost zerstörte nach und nach Boden und Wände und als nach nunmehr weiteren 10 Jahren ein Sturm vor ein paar Wochen das Dach abdeckte,


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mussten wir uns schweren Herzens dazu entschließen, ihn abzubrechen.
Insgesamt ist er rund 30 Jahre alt geworden.


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Doch schon nach wenigen Tagen hatten wir das Glück, einen guten gebrauchten als Ersatz zu bekommen, der ansonsten entsorgt worden wäre. Da brauchen wir jetzt nur noch einige Regale einbauen.


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Weitere Bilder unter Fotos.

    


                                          Unsere Berichte 2008:

Weihnachtsfeuer am Surfstrand 2008: 
Gute Beteiligung bei großer Kälte

Die Beteiligung am diesjährigen Weihnachtsfeuer der Jugendsegelabteilung am Surfstrand, das von den Jugendbetreuern am 11.12.08 organisiert wurde, hätte nicht besser sein können. Rund 20 meist überwiegend Optikinder fanden sich bei Sonnenuntergang am Strand ein, wo gleich darauf das Feuer entzündet wurde. Als es bald danach richtig dunkel war, wurden Würstchen gegrillt und mit heißen Getränken saßen dann alle zusammen am Feuer, um der grimmigen Kälte und dem frischen SW- Wind zu trotzen. Für die Kinder war es wieder ein großes Abenteuer, für die Betreuer wiederum die Bestätigung, das eine solche Veranstaltung im Winter bei den Jüngsten immer gut ankommt.
       


Weitere Fotos in den Alben

Buttje 11.12.2008
 


Wir waren beim 9. A- Watt- Jugendsegelwochenende der ostfriesischen Insel- und Küstenvereine dabei

Beim Regattasegeln haben alle viel Neues dazulernen können.

Wir, das waren 15 Mitglieder unserer Jugendsegelabteilung sowie 12 Betreuer und Eltern nahmen am vergangenen Wochenende am diesjährigen 9. Jugendsegelwochenende des "Arbeitskreises Jugendsegeln im Niedersächsischen Wattenmeer (A - Watt)" teil, zu dem der in diesem Jahr gastgebende benachbarte Yachtclub Norden unsere ostfriesischen Insel- und Küstenvereine von Greetsiel bis Spiekeroog geladen hatte. Zum Veranstaltungsort, dem Hafen von Norddeich, fuhren wir am Freitagnachmittag mit unseren Jugendbooten "Rosinante" und "Helferlein" ("Wasserfloh" und "Teamwörg" hatten wir schon 3 Tage vorher hinübergesegelt, "Speedy" und "Punkt, Punkt, P..." fuhren mit der Fähre) und 5 Segelyachten- "Helferlein" durfte natürlich auch nicht fehlen- bei günstigen Wetterbedingungen hin, um am Abend gemeinsam mit weiteren 150 segelbegeisterten Jungsegler/innen, Betreuern und Eltern aus 7 unserer Nachbarvereine dieses extra für die Segeljugend organisierte Treffen zu eröffnen. Als erstes gab es  schon bei der Anmeldung ein Veranstaltungs- T- Shirt für alle.

33 Segler/ innen der Optimisten- Klasse und 31 Jollensegler/ innen waren es dann, die sich am Sonnabendvormittag nach einer Steuermannsbesprechung mit insgesamt 17 Optis und 13 Jugendjollen an den 12 Wettfahrten (3 für jede der 4 Bootsklassen) auf dem Norddeicher Watt beteiligten, die von der Regattaleitung angesetzt waren. Trotz des nur mäßigen Westwindes, der um die Mittagszeit noch etwas abnahm, gelang es der Regattaleitung und uns als Helfern, bei strahlendem Sonnenschein, alle Läufe
programmgemäß durchzuführen. Nach rund 5 Stunden wurde das Flaggsignal "Ende aller Wettfahrten" gegeben, und alle Boote kehrten mit dem letzten Windhauch des Tages in den Hafen zurück (Die Optisegler waren schon etwas früher fertig geworden). Die Zeit bis zur Siegerehrung am Abend im Festzelt, in dem während des gesamten Wochenendes Vollverpflegung für uns alle angeboten wurde, verging wie im Fluge, und dann war es soweit: Unter dem Beifall der Festgäste nahmen die jungen Seglerinnen und Segler die errungenen Preise und Urkunden entgegen, um anschließend diese gebührend zu feiern. Einig waren wir uns darin, dass unsere Nachwuchssegler bei dieser Wettfahrtserie wieder einmal wertvolle Erfahrungen sammeln konnten.

Einige unserer Norderneyer Jugendsegler konnten sich gut platzieren, aber diese
Regatta zeigte auch, das doch noch viel trainiert werden muß, besonders, wie man eine Wettfahrt segelt.

Am Sonntagvormittag hieß es dann auch für uns, Abschied zu nehmen, um danach bei mässigem, aber günstigem Südostwind die Heimfahrt anzutreten. Nach einem kurzen Segeltörn querfeldein übers Watt, den unsere Jugendboote und unsere sie beaufsichtigenden Begleitboote in engem Verband durchführten, erreichte unsere kleine Flotte wohlbehalten den Inselhafen.     

 

 9. A- Watt- Jugendsegelwochenende 2008: "Rosinante" bei der Rückkehr in den Norddeicher Hafen nach den Wettfahrten.

Buttje 21.08.2008


 Hubwagen- Container im neuen Outfit:

Dank an Malermeister Schlegel !!!


Buttje 23.07.08


Opti- Segelabteilung ist nunmehr aktiv

Seit dem 11. Juni ist auch unsere Opti- Segelabteilung am Surfstrand aktiv. Bevor es jedoch losgehen konnte,  mussten aber wieder  eine  Menge  zeitraubender  Dinge  erledigt  werden.  So  wurden  als erstes die Boote und alles was dazugehört, mühsam duch den Sand zum Strand geschleppt. Um die Ausrüstung sicher unterbringen zu können, stellte die Dachdeckerei Köhn uns über den Sommer einen Baucontainer zur Verfügung. Um diesen zum Strand zu bringen, half uns, wie schon so oft die Firma Onnen, diesmal mit  LKW,  Bagger und Radlader. Als es dann endlich mit dem Segeln losgehen konnte, kamen gleich rund ein Dutzend Kinder, davon eine ganze Menge Neulinge. Beim ersten Segeltermin ( mit  viel Wind ) waren alle Jugendhelfer mit dabei, um tatkräftig mit anzufassen; zukünftig soll die Opti- Abteilung von den Jugendhelfern Enno Theater und Jörg Eden eigenverantwortlich geführt werden.



Der Materialcontainer für unsere Opti- Gruppe am Strand


 Vier SVN- Jugend- Optisegler beim A- Watt- Jugendtrainingswochenende in Greetsiel

Vier unserer Jüngsten- Segler folgten der Einladung des YC Greetsiel und nahmen am diesjährigen A- Watt- Opti- Trainingswochenende vom 16.- 18.05.08 teil. Drei Begleitboote beförderten die zum Veranstaltungsort, so das sie gemeinsam mit rund 40 anderen Segelkindern von Juist, sowie aus Norddeich und Greetsiel verschiedene Manöver im weiträumigen Greetsieler Hafenbecken üben konnten. 12 Optimisten- Jollen standen dafür zur Verfügung. 
Umrahmt wurde diese Trainingsveranstaltung durch eine herzliche Bewirtung seitens der Greetsieler Segelfreunde, die neben Getränken, Kaffee und Kuchen auch einen Grill nebst Holzkohle zur Verfügung stellten.

Buttje 20.05.08


Das Floh- Jollensegeln hat begonnen

Seit dem 13. Mai sind auf unsere "Floh- Jollen"- Seglerinnen und Segler wieder aktiv. Unter der Leitung von Jugendwart Jochen Majora sowie den  Jugendhelfern  Conny Kluin  und  Klaus Dinkla  brachten sie an diesem Tag unsere Boote "Teamwörg " und "Wasserfloh" in ihr nasses Element und legten danach ein erstes Ansegeln im Hafenbecken hin. 

Buttje 14.05.08


3. Platz für "Rosinante" bei der Spiekerooger Pfingstregatta   2008

Unter den  rund 90  Yachten und  Jollen, die sich  am  11. Mai  an der diesjährigen "Seestern- Gedächtnis- Regatta vor Spiekeroog" beteiligten, startete auch unsere "Rosinante" mit den Jugendseglern Wilko Melles ( Steuermann ) und Simon Extra
( Vorschoter ). Sie ersegelten den 3. Platz in ihrer Klasse und legten damit einen guten Saisonstart hin. Für den jeweils 20sm langen Hin- und Rückweg zum Veranstaltungsort wurde zur Verstärkung als 3ter Mann Jugendsegler Nils Holtkamp mit an Bord genommen.

Buttje 14.05.08


Unser Schwertzugvogel "Rosinante"  ready to sail

 

Unsere "Rosi" kann nach zahlreichen Reparaturen an Rumpf und Rigg in ihre 13. Saison starten. Sie wurde am 11. Mai 1996 getauft, und hat seit dieser Zeit neben dem Jugendsegeltraining an 33 Wettfahrten und zahlreichen Wanderfahrten im Wattenmeer erfolgreich teilgenommen. Die Stammcrew besteht aus den Jugendseglern Wilko Melles (Bootsführer und Steuermann) und Sören Hagen (Vorschoter). Betreuer: Fachübungsleiter Karl Westdörp.

Buttje 27.04.08


Optiseglerin Maike Fischer Taufpatin unseres neuen 2ten SVN- Arbeitsbootes "Onkel Theo"



Gekonnt getauft: Unsere Optiseglerin Maike durfte unser neues 2tes Arbeitsboot am 18. März um 10.30 Uhr taufen.



Die anschließende Probefahrt war Sache der "Rentnergang". Sie hatte das Boot, das unser SVN bei Ebay von Lübeck ersteigert hatte umgebaut, damit es für den Arbeitsdienst geeignet ist.

Buttje 18.03.08


Bootsinstandhaltungsgruppe trifft sich regelmässig

Unsere Bootsinstandhaltungsgruppe trifft sich regelmässig am Freitagnachmittag von 17.00 Uhr bis ca. 18.30 Uhr, um unsere Jugendboote nach und nach saisonklar zu machen. Schleifen, Spachteln und Streichen stehen auf dem Programm, daneben werden z.B. aber auch defekte Beschläge ausgetauscht.
Die Werkstattleitung hat Klaus Jentsch.



"Wir machen unsere Boote klar für die Saison 2008"

Buttje 05.02.08
 




Reges Treiben beim 1. Optisegeln 2008 

Buttje 19.06.08 
  

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Unsere Berichte 2009:

"Weihnachtsfeuer am Surfstrand" war trotz eisiger Kälte wieder einmal ein Erfolg

Trotz hohem Schnee und eisig kaltem Wind fand am 18.12.09 das diesjährige "Treffen am Weihnachtsfeuer" am Surfstrand statt. 12 aktive Kinder und Jugendliche nahmen unter Aufsicht von Jochen, Wuffty und Conny daran teil. Um 16.00 Uhr wurde das Feuer aus Einwegpaletten entzündet- am Feuer selbst indes hielt es niemanden lang- zu launisch sprang der harte Wind mit den Flammen um. 
Das tat dem Spaß jedoch keinen Abbruch, statt in der Runde am Feuer zu sitzen, spielten die Kinder ausgelassen in den Schneewehen rund um das Bootshaus herum. Als sich alle abgekühlt hatten, gab es danach heißen Kakao in geheizten Räumen.
Trotz aller Widrigkeiten doch noch ein schöner Jahresabschluß. 

Buttje 23.12.09 
 


Die Saison geht zu Ende...

Heute, am 18.09.09 haben Simon, Jann, Nils und ich schon ein wenig das Ende der Segelsaison eingeläutet. Um 12.00 Uhr holten wir "Rosinante" und "Helferlein" aus dem Wasser, takelten ab, reinigten alles Nötige und schoben die Boote in die Halle.
In der kommenden Woche werden sicherlich Floh- Jollen, Conger und Optis folgen... Tja, das war`s dann wohl.

Buttje 18.09.09


 Mit Boot, Fähre oder Flugzeug zum
10. „A- Watt- Jugendsegelwochenende

Auf Juist wurde im sicheren Hafen gesegelt  

Das widrige Wetterbedingungen kein Grund sein müssen, einem nur einmal jährlich stattfindenden Jugendsegelwochenende fernzubleiben, bewiesen am vergangenen Wochenende 34 Nachwuchssegler von Norddeich, Greetsiel, Norderney und Bensersiel, die sich, zumeist nach einer Anreise mit der Fähre, gemeinsam mit ihren Eltern, Trainern und Betreuern am Yachthafen des Segelclubs Juist mit ihren Jollen zum Wettsegeln einfanden.

Dieser hatte zum nunmehr 10. „Jugendsegelwochenende des Arbeitskreises Jugendsegeln im Niedersächsischen Wattenmeer
( A- Watt )“ geladen. Nach einem herzlichen Empfang am Freitagabend im eigens für diese Veranstaltung errichteten Festzelt konnten am Samstagmittag nach gemeinsamen Frühstück und Mittagessen bei Windstärke 6-7 Beaufort zwei Segelwettfahrten für die Jollenklasse und vier für die zweigeteilte Optimistenklasse gestartet werden. Die Regattaleitung hatte zuvor aus Sicherheitsgründen das Bahndreieck vom Watt in den geschützten, inneren Hafenbereich verlegt. In den nun folgenden zwei Stunden entwickelte sich ein packendes Renngeschehen auf dem Wasser, das den Nachwuchsseglern in den
14 Jollen alles an Können abverlangte und viele dabei zuschauende Einwohner und Gäste der Insel in ihren Bann zog. Für die notwendige Sicherheit auf dem Wasser sorgten sechs motorisierte Schlauchboote und auch die DRK- Ortsgruppe Juist stand für eine eventuelle medizinische Erstversorgung auf der Kaimauer bereit- ein Glücksfall für eine unbeteiligte Seglerin, die auf einem regennassen Steg ausrutschte und sich dabei eine Bänderdehnung zuzog. Alle Wettfahrten hingegen konnten problemlos durchgeführt werden und auch das Bootsmaterial war intakt und hielt den hohen Windbelastungen stand.

Nachdem anschließend am späten Nachmittag für die Jüngsten ein Mal- und Bastelwettbewerb stattgefunden hatte, erfolgte am frühen Abend die Siegerehrung und freudestrahlend nahmen die Kinder- und Jugendlichen ihre Preise und Segelurkunden in Empfang. Anschließend wurde mit großer Beteiligung eine Nachtwanderung durchgeführt. Mit der Abreise der Segelgäste am darauffolgenden Sonntagmittag endete dieses erfolgreich verlaufende Jubiläums- Jugendsegelwochenende.
Die Norderneyer Jugend, die ihre Jollen bereits am Montag vergangener Woche nach Juist gesegelt hatte, reiste auf verschiedenen Wegen an: Während ein Teil am Samstagmorgen per Privatflugzeug ( Pilot Horst Wirdemann ) hinüberflog, erreichten weitere Mitglieder den Austragungsort kurz vor Wettfahrtbeginn an Bord der Segelyacht „Atair“, die eine kurzzeitige Wetterberuhigung für den Transfer nutzte. Zur Übernachtung stellte der Juister Segelclub sein Bootshaus zur Verfügung. Am Sonntagmittag brachte Klaus Bauermann per Motorboot weitere Jungsegler mit und unter Aufsicht von nunmehr zwei Begleitbooten wurden zwei Jugendjollen bei abflauendem Wind, aber immer noch hohem Seegang sicher zurück in den Heimathafen geleitet.



Buttje 08.09.09

 Info: "A- Watt- Jugendsegeln"

PS: Unsere beiden Floh- Jollen, die wir am Wochenende auf Juist zurücklassen mussten, kamen bereits am Montag danach zurück. Sie wurden von Hauke, Weke, Ismet und Alec unter Motorbootbegleitung von Klaus bei günstigem Nordwind zurückgesegelt, nachdem sie Mittags nach der Schule nach Juist gefahren waren.   

 


Heute am Montag, den 31.08.09 haben wir bei schönsten Wetter und passender Tide den Abend dazu genutzt, unsere beiden Floh- Jollen, sowie "Rosinante" und "Piip" bereits nach Juist zu segeln, damit sie uns dort beim am kommenden Jugendsegelwochenende zur Verfügung stehen.
Unter Aufsicht von "Helferlein" (Jochen) und einem weiteren motorisierten Schlauchboot ( Klaus) und  "Zange" auf dem Conger  segelten sieben von uns die Boote  dorthin.
Auch "Helferlein" ließen wir auf Juist zurück.

Für unsere  Rücktour sorgten Gerd mit seinem "Brummer" und Thorsten mit "Rantanplan". 

Buttje 31.08.09  


Boots- Fingerstege für Juist

Neue Fingerstege für Juist

Gerne haben wir dem Segelklub Juist einige unserer nicht mehr benötigten Jugendboot- Fingerstege überlassen. Die Kameraden von unserer Nachbarinsel können sie als sinnvolle Erweiterung ihrer fast neuen Schwimmsteganlage gut gebrauchen. 



Buttje 29.08.09

 


2009: Die neue Saison beginnt!!!

Es geht wieder los: Nach der langen Winterpause sind die Frühjahrsarbeiten in vollem Gange. Die Optis sind aufgeriggt, unsere alte Congerjolle "Piip" erstrahlt im neuen Gewand und auch bei den Schwertzugvögeln tut sich was. Demnächst kann es also wieder auf´s Wasser gehen. Ich denke, es wird für uns alle wieder sehr schön, spannend und erlebnisreich werden.

Buttje 05.05.09

 


 Kurzer, aber umso schönerer Besuch- Die "Arndt" machte bei uns im Hafen fest

 Was lange auf der Kippe stand, traf nun doch ein. Die Segelyacht "Arndt", ein Schulungsboot vom Kieler Yachtclub, mit dem wir im Herbst 2007 einen Wochenendtörn in der Kieler Bucht segeln durften, machte auf der ersten Etappe ihrer diesjährigen "Sommerreise" bei uns im Seglerhafen Station. Von Cuxhafen kommend lief sie Sonntagnachmittag, den 03.05.09 mit ihrer 5köpfigen Besatzung ( darunter auch unser ehemaliger Jungsegler Jan Oswald ), bei uns ein. Per Handy hatte sie sich kurz vorher von der "Dovetief- Ansteuerung" bei mir angemeldet, so das die Liegeplatzfrage für die immerhin 13,5m lange Yacht schon vor dem Einlaufen geklärt werden konnte. Natürlich direkt am Hauptsteg und nahe am Bootshaus, der ideale Platz. Das Empfangskommitee aus Juniorenseglern, Jugendbetreuer und Eltern stand bereit zum Leinenempfang, und nach dem Aufklaren ging es im Cockpit gleich gemütlich zur Sache. Viel Zeit blieb allerdings nicht, den der Tisch im "Cornelius" war bestellt und alsbald traf man sich dort wieder  ( war an dem Tag auch gut so wegen warm ). Bei einem guten Essen und Getränken verging die Zeit wie im Fluge- die "Arndt"- Crew genoss die schöne Atmosphäre und den Blick auf das "Dovetief", - und viele Gepräche, -nicht nur über das Segeln- machten die Runde. So verging die Zeit, bis es irgendwann hieß, am Bord- oder auch nach Haus zu gehen.

Am Vormittag des nächsten Tages lief die "Arndt" wieder aus, um ihre Reise fortzusetzen. Sie will am 16. Mai im Brest ( Frankreich ) sein, wo die erste Etappe endet und ein Crew- Wechsel ansteht.  Insgesamt sind 8 Etappen geplant, die die Yacht bis zu den Azoren und zurück bringen soll. Die jetzige Crew, welche die Yacht auch auf der Rücketappe von St. Malo zurück nach Kiel im August segeln wird, hat sich fest vorgenommen, auch dann noch einmal unseren Hafen anzulaufen. 
Hoffentlich klappt es.



Die "Arndt" am 03.05.09 bei uns im Hafen



Die "Arndt" mit Crew vor der Abreise in Kiel

  

Die "Arndt" unter Spi
Quelle: Kieler- Yacht- Club

Buttje 05.05.09 
 


Einmal Kiel-Göteborg und zurück, bitte! 

Eine Arbeitssitzung in der Diskothek einer Fähre. Mit mehr als 300 Teilnehmern. Kann das gut gehen? Es kann. Und wenn direkt darunter der Dieselmotor brummt und es statt parlamentarischer Bestuhlung nur Lounge-Sessel gibt? Macht auch nichts! Das hat das 18. Jugendseglertreffen des Deutschen Segler-Verbandes gezeigt, das am vergangenen Wochenende mit großem Erfolg auf einer Ostsee-Fähre veranstaltet wurde.

Die alle zwei Jahre veranstaltete Vollversammlung der Seglerjugend wurde auf der 176 Meter langen „Stena Germanica“ ausgerichtet. Während das Schiff bei ruhigem Winterwetter von Kiel nach Göteborg und zurück fuhr, tagten die rund 300 Delegierten in verschiedenen Konferenzräumen und in der Borddiskothek. Am Samstagvormittag erkundeten die Seglerinnen und Segler die schwedische Hafenstadt per Bus und auf eigene Faust bei einem Stadtbummel. Abends und nachts nutzen sie die besagte Disko für zwei lange Bord-Partys.

Der satzungsgemäße Teil des 18. Jugendseglertreffens wurde kurz nach der Rückkehr der Fähre in Kiel veranstaltet, wo weitere Delegierte und als Ehrengast die Oberbürgermeisterin von Kiel, Angelika Volquartz, an Bord stiegen. „Wir sitzen alle in einem Boot“, scherzte DSV-Präsident Rolf Bähr gut gelaunt angesichts der erfreulichen Resonanz auf den ungewöhnlichen Tagungsort. Jugendobmann Wolfgang Wagner zog ebenfalls ein positives Resümee: „Der organisatorische Mehraufwand hat sich gelohnt!“


Das fröhliche Trio traf sich auf der Fähre in Kiel: DSV-Präsident Rolf Bähr, Kiels Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz und DSV-Jugendobmann Wolfgang Wagner (v.l.n.r.)

Auch inhaltlich wurde einiges bewegt. Bei ihrer Arbeitssitzung am Sonntag beschlossen die Delegierten, die Jugend- und Jüngstenmeisterschaftsklassen künftig nach einem neuen System zu bestimmen, dem allerdings noch das DSV-Präsidium und der Seglerrat zustimmen müssen. Die geplante Neuregelung umfasst folgende Eckpunkte:

- Jede Bootsklasse, die in der altersbegrenzten Rangliste (= Auszug aus der Gesamtliste) eine Zahl von mindestens 50 Booten ausweist, kann Deutsche Jugend- bzw. Jüngsten-meisterschaften aussegeln.
- Auf Vorschlag des Jugendsegelausschusses können durch das Jugendseglertreffen weitere Klassen für vier Jahre als Jugend- bzw. Jüngstenmeisterschaftsklasse bestimmt werden.
- Eine Klasse kann nicht gleichzeitig Jugend- und Jüngstenmeisterschaftsklasse sein.
- Im Jahr 2009 gewählte Klassen behalten ihren Status bis mindestens 2013

Die exakte Formulierung der neuen Regelung für die erforderliche Änderung der Meisterschaftsordnung soll in den nächsten Monaten erarbeitet und von den zuständigen DSV-Gremien verabschiedet werden.

Die Meisterschaftsklassen für die nächsten vier Jahre wurden bei der Arbeitssitzung auf der Fähre noch nach dem bisherigen System gewählt. Bei den Segelbooten blieb alles wie gehabt: Deutsche Jüngstenmeisterschaften können in der Einhandklasse Optimist und in der Zweihandjolle Teeny ausgesegelt werden. Als Jugendmeisterschaftsklassen wurden die
Klassen Europe, Laser Radial, Pirat, 420er, Hobie 16 und 29er  bestimmt.

Ein Novum gibt es im Surfbereich. Um dort das Angebot zu erweitern, wurde im Jugendbereich neben dem Bic Techno 293 für den Altersbereich U17 mit 7,8 m² Segelfläche die so genannte offene Hybridklasse mit der Altersobergrenze U20 gewählt. Sie umfasst Surfbretter mit Schwert und einer maximalen Board-Länge von 3,20 Meter. Die Segelfläche liegt bei maximal 8,5 m². Die Wahl dieser neuen Surfklasse erfolgte allerdings unter dem Vorbehalt, dass der vorgeschriebene Status als so genannte anerkannte Klasse noch erreicht werden muss. Als Deutsche Jüngstenmeisterschaftsklasse wurde das Brett Bic Techno 293 mit 6,8 m² Segelfläche (Altersgruppe U15) gewählt.

Während über die Wahl der Klassen im Vorwege lebhaft debattiert wurde, gab es bei den Sportlerehrungen keinerlei Diskussionen. Jugendobmann Wolfgang Wagner ehrte fünf junge Sportlerinnen und Sportler, die in den vergangenen zwei Jahren Spitzenleistungen im internationalen Segelsport gezeigt hatten. Als Kriterium galt mindestens einmal Platz eins bis drei bei Europa- oder Weltmeisterschaften im Jugend- und Juniorenbereich. Geehrt wurden (siehe auch Foto oben):

- Susann Beucke, Hannoverscher Yacht-Club, Klasse: Zweihandjolle 420er

- Moana Delle, Segelklub Bayer Uerdingen, Klasse: Surfbrett RS:X
- Oliver-Tom Schliemann, Yachtclub Berlin-Grünau, Klasse: Surfbrett RS:X
- Christian Freimüller, Windsurfklub Nordschwarzwald Calw, Klasse: Surfbrett RS:X
- Philipp Buhl, Segelclub Alpsee-Immenstadt, Klasse: Einhandjolle Laser Standard

Auch bei den Finanzen herrschte Einigkeit unter den Delegierten. Die Haushalte 2007 und 2008 wurden ebenso einstimmig angenommen wie die Etats 2010 und 2011. Wann und wo das nächste Jugendseglertreffen stattfindet, wurde noch nicht bestimmt. Der Jugendsegelausschuss wird sich etwas Interessantes ausdenken müssen, denn zum Abschluss des 18. Jugendseglertreffens gab es als Dank für das Event Standing Ovations von den Delegierten.

Hamburg, 9. März 2009

Quelle: dsv.org